Flugblattaktion – Emil Wendland

Emil Wendland-ein Missbrauchsopfer im Kampf gegen Rechts!

IMG-20150630-WA0005Wie wir alle wissen, muss ein jedes Anti-Rechts-Bündnis seinen Kampf gegen sogenannte Neonazis stets und ständig rechtfertigen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Millionen von Euro werden jährlich dafür ausgegeben, um dem braunen Treiben Einhalt zu gebieten. Und da jedes Bündnis einen Platz am gedeckten Tisch erhaschen möchte, suchen alle fleißig nach von Neonazis begangenen Gewalttaten, oder gar Morden.

Das Sie, liebe Leserinnen und Leser diesen Kampf gegen Rechts mit Ihrem Steuergeld finanzieren, muss hier wohl nicht erwähnt werden. Aber wie verhält es sich in einem Städtchen wie Neuruppin, wo solch Gewalttaten ausbleiben? Man kramt einfach in der Mottenkiste und schaut, ob nicht irgendwann mal ein Mord begangen wurde, den man Jahr für Jahr im Kampf gegen Rechts nutzen kann. So geschehen am 01. Juli 1992, Emil Wendland, Ex-Lehrer, und zum Zeitpunkt der Tat obdachlos.

Wendland verbrachte jene verhängnisvolle Nacht auf einer Parkbank im Neuruppiner Rosengarten, als drei Jugendliche im Begriff waren, ein sogenanntes “Assiklatschen” zu betreiben. Der Wohnungslose wurde getreten, geschlagen, und schließlich mit Hilfe eines Messers umgebracht. Und da die Täter ihrem äußeren Erscheinungsbild nach –Skinheads– waren, liegt die Parole für die Gutmenschen der Fontanestadt klar auf der Hand.

Nach dem Motto, – was damals geschah, kann jeden Moment wieder passieren, denn Obdachlose und Sozialhilfeempfänger passen nicht in das menschenverachtende Weltbild von Neonazis- kommt man Jahr für Jahr zusammen, veranstaltet ein scheinheiliges Gedenken und nutzt Emil Wendland aus, um den Kampf gegen Rechts zu rechtfertigen, und Lügen über national denkende Menschen zu verbreiten. Dabei erwähnt man natürlich nicht, dass die Täter keineswegs gefestigte Nationalisten waren, ebenso verschweigt man, dass sich einer der Täter nach seiner Haft in linken Kreisen der Stadt aufhielt. Wir distanzieren uns zum Einen von der widerlichen Tat, mit der Emil Wendland aus dem Leben gerissen wurde und zum Anderen sehen wir es als unsere Pflicht, öffentlich gegen Lüge und Hetze, die uns zu diesem Thema entgegen gebracht wird Stellung zu beziehen.

Kein anständiger Nationalist sieht Menschen seines Volkes als – nicht lebenswert- an, nur weil sie ohne festen Wohnsitz, bzw. auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Schließlich sind es genau diese Menschen, die das familienfeindliche System der BRD täglich zu spüren bekommen. Und genau dieses System versuchen wir mit unserer politischen Arbeit täglich zu verändern, hin zu einem Staat, dem sein Volk am Herzen liegt, und in dem es solch Missstände gar nicht erst geben darf. Aus diesem Grund gedenken wir Emil Wendland, sein Tod ist nicht nur bedauerlich, sondern hätte verhindert werden können. Uns ist bekannt, dass Neuruppins Linke nicht weiter als bis zum berühmten Tellerrand schaut und deshalb fordern wir, Emil Wendland nicht weiter als Opfer für einen Kampf gegen Rechts zu missbrauchen und nicht weiter mit seinem Namen, Lüge und Hetze gegen unsere Weltanschauung zu verbreiten.

Emil Wendland-ruhe in Frieden!