Der VS – unser ständiger Begleiter !

Das nationale Aktivisten auf Schritt und Tritt verfolgt werden, ist keine Neuigkeit.
Jedoch zaubern die Herren vom “Verfassungsschutz” uns jeden Tag auf’s neue ein Grinsen in’s Gesicht.

In den letzten Wochen kam es in unserer geliebten Heimatstadt Neuruppin zu mehreren Anquatschversuchen seitens der Ordnungshüter.
Dabei war die Masche stets gleich : Man ging gezielt auf politische Aktivisten zu, schlug vor ein wenig zu plaudern und selbstverständlich wurde der finanzielle Aspekt auch gleich erwähnt. “Es würde sich lohnen” war die verzweifelte Antwort des Verfassungsachutzmitarbeiters, als man ihm deutlich zu verstehen gab, dass wir nicht erzählen werden, was wir am Wochenende vorhaben, oder wo die nächste Veranstaltung stattfindet.

Neuer Schauplatz, selbe Masche :In der Havelstadt Brandenburg klingelt am Arbeitsplatz einer poltischen Aktivistin das Telefon und man erläuterte hier ebenso, das man sich doch mal auf einen Kaffee zusammen setzen kann. Auch hier wurde ein klares Nein nicht akzeptiert und man dachte sich anscheinend, dass der telefonische Kontakt etwas zu unpersönlich sei. Ein paar Stunden später besuchte man die angesprochene Person dann im Ladengeschäft, während sie ihrer gewohnten Arbeit nachging. Beschrieben wurde der verzweifelte VS- Mitarbeiter wie folgt : Er war zwischen ende 30 – mitte 40.
Ca. 1,85m groß, kurzgeschorenes Haar und leicht gebräunt. Des weiteren geht der nette Herr anscheinend noch einer anderen Arbeit nach, oder hat ein Fetisch, weshalb sonst geht er in Handwerker-Kleidung durch die Welt?!  So trug er eine Warnweste und Jeans.
Eventuell war ihm die in Dating-Kreisen angesteckte rote Rose als Erkennungszeichen zu gewagt. Im Laden der Aktivistin wiederholte sich eigentlich das vorher am Telefon geführte Gespräch noch einmal. Man sagte, man sei vom Minesterium des Inneren, holte einen Dienstausweis aus der Tasche und versuchte wieder einmal verzweifelt mehr über die Aktivitäten im Umland zu erfahren. Jedoch wieder ohne Erfolg.

Leider war es bei diesem Anquatschversuch nicht möglich das Kennzeichen oder die Automarke heraus zu finden, da noch mehrere Kunden im Laden zugegen waren.
Natürlich rechneten wir auf Grund des in Neuruppin stattfindenen – Tag der deutschen Zukunft- mit einer deutlichen Steigerung der Überwachnung.
Jedoch fragen wir uns, was es den Mitarbeitern des Staates bringt, sich stundenlang vor unsere Wohnungen zu stellen und immer dann zufällig loszufahren, wenn man sich ihnen nähert. Ein Tipp von uns, um der anscheinend andauernden Langeweile entgegen zu treten, wäre ein gutes Buch, sportliche Aktivitäten oder neue Freunde finden.

Euch, liebe Diener des Staates sei gesagt : Wir werden nicht mit euch reden, nicht mit euch kooperieren…! …und bevor wir uns von solch vor Idiotie strotzenden Aktionen einschüchtern lassen, gehen wir mit wehenden Fahnen unter ! Wir wünschen dem VS nun viel Spaß dabei, sich neue Strategien auszudenken, um an Informationen zu kommen.