Tolerie und Demokranz

Am Montag fand die erste Stadtverordnetenversammlung nach der Kommunalwahl statt und zum ersten Mal auch mit einem Vertreter der NPD. Eigentlich ähnelte der Abend eher einem Schaulaufen gegen Rechts und amüsierte uns schon sehr. Alles begann mit der Sitzverteilung. Natürlich bekam der NPD-Vertreter einen Einzelplatz ohne Nachbarn zugewiesen, bereits hierfür feiert man sich in der Presse. Welche Nachteile sich dadurch für uns ergeben sollen bleibt wohl ein Rätsel, ebenso kam dies alles andere als überraschend. Aber gut, wenn es Golde und Co dadurch besser geht, bitte.

Im Anschluss wurde eine “Erklärung” verlesen, in der sich alle Stadtverordneten gegen eine Zusammenarbeit mit der NPD aussprachen. Zeitgleich schwafelte man von Toleranz und Demokratie, welche gefördert und gelebt werden müsste…wann beginnt ihr damit? Auch der Zuschauersaal war anfangs gut gefüllt mit sämtlichen Anti-Rechts-Pöbel, den die Fontanestadt zu bieten hat. Bezeichnend waren allerdings die leeren Sitzreihen nach gut 2 Stunden, Durchhaltevermögen gegen die NPD? Fehlanzeige! Nur unser lustigster bunter Kämpfer -Martin Osinski- vom Aktionsbündnis “Neuruppin bleibt bunt” blieb bis zum Ende und meldete sich sogar zu Wort. Er bedankte sich noch einmal für die verlesene “Erklärung” und wollte deshalb allen Stadtverordneten ein Tuch von “Neuruppin bleibt bunt” schenken. Natürlich sicherten auch wir uns eines dieser Tücher, obwohl -sicherten- das falsche Wort ist, der Andrang hielt sich nämlich in Grenzen. Jedenfalls bedanken wir uns hiermit bei Herrn Osinski, ob es uns als Taschentuch oder Tischdeckchen dienen wird ist noch offen, aber da findet sich schon was.

Im Nachhinein der ersten Sitzung meldete sich auch die Presse zu Wort. Man berichtet darüber, dass Dave Trick allein auf verlorenem Posten steht und aufgrund des fehlenden Fraktionsstatus eine politische Gewalt von ihm nicht ausgehen könne. Als wenn seitens der NPD damit gerechnet wurde. Eines haben Presse und die “demokratischen” Stadtvertretern nicht verstanden. Es geht um die Menschen unserer Stadt für die es sich einzusetzen gilt. Stattdessen ist jeder erstmal darauf bedacht, sich im Kampf gegen die NPD ins beste Licht zu rücken. Dies ist respektlos den Bürgern gegenüber, die von Ihnen heimatbewusste Kommunalpolitik verlangen und mit Recht fordern. Sie sollten sich den Begriff Toleranz einmal zu Herzen nehmen.

Die NPD hat ihr Ziel erreicht, wir vertreten endlich volkstreue Ansichten im Neuruppiner Stadtrat und im Gegensatz zu den übrigen Parteien stehen wir für die Interessen unserer Bürger auch regelmäßig auf der Straße und beim Menschen. Und wer weiß, ob sich in ein paar Jahren das mit dem nicht vorhandenen Fraktionsstatus nicht auch erledigt hat. Wir hoffen, in Zukunft mehr über die politischen Themen einer Stadtratssitzung berichten zu können, leider ähnelte die hier beschriebene eher einem Kindergarten. Obwohl, selbst da herrscht Toleranz.

 übernommen von NPD-Neuruppin via Facebook